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Warum hilft der wichtige Blick auf die ökologischen Aspekte der Webentwicklung sogar bei der Neukundengewinnung?
Grünes, nachhaltiges Webdesign. Die Agentur für Green Webdesign aus Bremen.

Nachhaltiges Webdesign. Ein Thema, mit dem wir uns schon seit Langem beschäftigen. Der Begriff „Nachhaltigkeit“ kann dabei in unterschiedliche Richtungen gehen – wirtschaftliche Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit, Inklusion … alles essenzielle Themen, deren Berücksichtigung mittlerweile Standard in der Webdesign-Entwicklung sein sollte. Bei einer meiner letzten Beratungen haben wir uns jedoch intensiv noch auf einen weiteren Aspekt der Nachhaltigkeit konzentriert: den ökologischen Aspekt. Und um diesen Aspekt soll es auch in diesem Artikel gehen.

Die Auswirkungen des Internets auf die Umwelt werden immer noch sehr oft gar nicht wahrgenommen. Digital bedeutet für viele auch gleichzeitig irgendwie nachhaltig. Bei der Diskussion um die dringende Notwendigkeit, die CO₂-Emissionen zu reduzieren, werden schnell die typischen Branchen herangezogen. Die Rolle, die das Internet dabei spielt, wird oftmals übersehen.

Wie „grün“ ist denn eine Webseite oder ein Online-Shop?

Um festzustellen, wie groß der CO₂-Fußabdruck von Websites und Online-Shops ist, bedienen wir eine Reihe von Tools. In meiner Beratung, die der Anlass für diesen Artikel war, mussten wir so feststellen, dass der betroffene Online-Shop bei JEDEM Seitenbesuch 1,61 g CO₂ produzierte. Auf ein Jahr gerechnet bedeutet das bei den in diesem Fall auflaufenden Page Views, dass die CO₂-Produktion bei diesem einzelnen Shop bei 192,78 kg CO₂ liegt. Im Klartext: Der Shop emittiert die gleiche Menge an Kohlenstoff, die neun Bäume in einem Jahr absorbieren. Klingt viel, oder? Ist es auch!

Glücklicherweise gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Webseiten und Online-Shops auf eine nachhaltigere Weise zu gestalten. Was sorgt also dafür, dass diese Seite so einen großen CO₂-Fußabdruck hat? Und was können wir tun, um für ein grüneres Internet zu sorgen?

Hier seien ein paar Stellschrauben genannt, um Webauftritte deutlich umweltfreundlicher zu machen: zu große Bilder meiden! Klingt einfach? Ist es auch! Zu hohe Bildauflösungen verlangsamen Seiten, machen sie „schwer“ und erhöhen den Energiebedarf. Schaut euch außerdem die Customer Journey eurer Webseiten-Besucher genau an. Ist der Besucherfluss effizient? Können unnötige Seitenaufrufe verringert werden? Wie ist es mit der Performance? Gibt es ein intelligentes Caching? Wie ist die Navigation aufgebaut? Gibt es dort Optimierungspotenzial – können so unnötige Aufrufe verhindert werden? Auch bei dem Einsatz der Farben und dem Layout an sich kann es noch viel Einsparung geben. Ihr kennt das beispielsweise von dem Nacht- oder Energiesparmodus einiger Apps (wie etwas Google Maps). Wer Google Maps im Nachtmodus nutzt, spart ordentlich Energie.

Und wie hilft das bezüglich der Neukundengewinnung?

Dem einen oder anderen sollten die oben genannten Maßnahmen ziemlich bekannt vorkommen: Genau – diese Punkte sollten nämlich bei einer effizienten Shop-Optimierung ohnehin alle berücksichtigt werden. Die Optimierung dieser Stellschrauben sorgt dafür, dass die großen Suchmaschinen glücklich mit der Website oder dem Shop sind – und belohnen dies mit besseren Rankings. Die Seitenbesucher (und entsprechend potenziellen Kundinnen und Kunden) haben ein deutlich besseres Nutzererlebnis, was zu einer Steigerung der Conversion Rate führen wird.     

Nachhaltiges Webdesign: Fazit

Durch entsprechende Maßnahmen konnten wir den oben genannten Shop von 1,61 g CO₂ pro Seitenbesucher auf 0,17 g CO₂ bringen. Das sind nicht mehr neun Bäume im Jahr, sondern nur noch einer. Bedeutet: Die Umwelt freut sich. Und nicht nur die Umwelt, sondern auch die Kundinnen und Kunden, die durch die Optimierungen bezüglich der Customer Journey, der Ladegeschwindigkeiten etc. massiv profitieren. Die Auswirkungen auf die Sichtbarkeit in den großen Suchmaschinen werden sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen. Aber auch da sind wir sehr optimistisch.

Wenn es richtig gemacht wird, bietet nachhaltiges Webdesign zahlreiche Vorteile, darunter die Verringerung des Energieverbrauchs und der CO₂-Produktion bei gleichzeitiger Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit. Durch die Berücksichtigung der oben angeteaserten Stellschrauben können Unternehmen klimafreundliche Websites erstellen, ohne Kompromisse bei Qualität oder Leistung einzugehen.

Also los: Macht das Internet grüner und die Nutzer glücklicher. 😊